Geissbühler, Simon (2009)
Jüdische Friedhöfe der Bukowina. Ein Bilderbuch für Touristen und gegen das Vergessen.
Bukarest: NOI Media Print (ISBN 978-973-1805-49-8).
Auch erhältlich in Rumänisch: Cimitire evreieşti din Bucovina,
Englisch: Jewish Cemeteries of Bucovina, Französisch: Cimetières juifs de Bucovine sowie Ukrainisch.


Allgemeine Deutsche Zeitung, Bukarest:
Ein Buch gegen das Vergessen. Simon Geissbühler fotografierte jüdische Friedhöfe in der Bukowina / Von Olivia Costea: In der IF Gallery in Bukarest hat am 25. Juni eine Buchvorstellung der etwas besonderen Art stattgefunden. Die Räume der Galerie waren mit ausdrucksstarken Bildern von jüdischen Friedhöfen geschmückt. Triste Bilder, die jüdische Friedhöfe zur Winterzeit zeigten, sowie Bilder in warmen Farben von Friedhöfen in einer frühsommerlichen Atmosphäre zeigten sich dem Betrachter. Sie wiesen auf ein Thema hin, das in Rumänien vielen Menschen in seiner Bedeutung nicht bewusst ist, nämlich auf die jüdische Kultur und Geschichte in diesem Land. Das Buch "Jüdische Friedhöfe der Bukowina" rückt diese erneut in das Bewusstsein. Der Autor, Dr. Simon Geissbühler, ist Schweizer Diplomat und seit 2007 Mitarbeiter der Schweizer Botschaft in Bukarest. Eine Reise durch die Bukowina führte zu zufälligen Entdeckungen: In Radautz stiess er auf eine Synagoge und in der Stadt Siret auf einen jüdischen Friedhof. Es waren Orte, an denen er nicht damit gerechnet hätte, denn in keinem Reiseführer waren diese kulturellen Schätze angegeben. Mit seinem Fotoband wollte der Autor einen Reiseführer anbieten, der auf die Spuren der jüdischen Geschichte der Bukowina führt. Aber es ist viel mehr geworden. Es ist ein schönes Buch, das einen Reiseführer, ein Reisetagebuch und einen Bildband vereint. Es versucht die Neugier des Lesers zu wecken und eine spirituelle Pilgerfahrt durch die Bukowina anzuregen.
Simon Geissbühler (Hrsg.)
Der amerikanische Neokonservatismus und die Aussenpolitik der USA. Anne Bayefsky, Max Boot, Michael A. Ledeen, Joshua Muravchik und Douglas Murray in der Diskussion
Reihe:
Politik: Forschung und Wissenschaft
Bd. 30, 216 S., 24.90 EUR, br., ISBN 978-3-8258-1130-3
Rezension in "Wiener Zeitung", 5. August 2008:
Neocons im Original
(leg) Sie gelten als verschworener Machtzirkel, der den Marionetten-Präsidenten Bush am Gängelband durch die Weltgeschichte und in zwei Kriege führte: Die amerikanischen Neokonservativen. Nunmehr liegt eine Publikation vor, die den Anspruch erhebt, "eine seriöse und fundierte Diskussion" über das Phänomen Neokonservatismus abseits faktenfreier Verschwörungstheorien anzustossen: Der von Schweizer Simon Geissbühler herausgegebene Sammelband "Der amerikanische Neokonservatismus und die Aussenpolitik der USA" lässt in vier Originalbeiträgen und einem Interview prominente Neokonservative zu Wort kommen, ehe im zweiten Teil des Buches fünf deutschsprachige Wissenschaftler ihre Sicht dieser Denkschule darlegen. Trotz unterschiedlicher Zugänge und Schlussfolgerungen der Analytiker – eine Stärke des Buches – entsteht doch ein Bild der Neokonservativen als einer eher losen Gruppe politischer Moralisten sehr amerikanischen Zuschnitts, deren Rezepte nach 9/11 gefragt waren. Und nach wie vor sind: John McCain wäre in der Sicht eines Autors als Präsident "hervorragend".
Das Buch kann im Buchhandel oder im Internet bestellt werden (vgl. z.B. www.amazon.de)
"Babuschka Anna. Das Leben einer ukrainischen Bäuerin im 20. Jahrhundert“, eine historische Biografie,ist im August 2007 beim deutschen Lit-Verlag erschienen. Das Buch kann in jeder Buchhandlung oder im Internet bestellt werden.
Folgende Rezensionen sind zum Buch erschienen:
"Der Bund", 15.9.2007
"Neue Zürcher Zeitung", 27.10.2007
Simon Geissbühler
Babuschka Anna
Das Leben einer ukrainischen Bäuerin im 20. Jahrhundert
Reihe:
Osteuropa
Bd. 1, 137 S., 35.50 CHF, gb., ISBN 978-3-8258-0381-0
Warum soll das Leben der Obermafiosi, Popstars, Sportler und Neureichen, die die Ukrainer so sehr bewundern, interessanter sein als das einer einfachen ukrainischen Frau? Einfühlsam erzählt der Schweizer Diplomat und Politologe Simon Geissbühler die Lebensgeschichte der 1924 geborenen Bäuerin Anna, der Grossmutter seiner Frau. Die Spurensuche führt in ein winziges Dorf im Südwesten der Ukraine. Sie führt zurück zur schrecklichen Hungersnot 1932/33, zum 2. Weltkrieg, zum Stalinismus und zur Orangenen Revolution 2004. Geschickt werden die Erinnerungen von Babuschka Anna und der Alltag im Dorf mit der bewegten Geschichte der Ukraine im 20. Jahrhundert verwoben. So entsteht ein dichtes Bild eines berührenden menschlichen Schicksals in der dörflichen Welt der Ukraine, eines einfachen Lebens voller Aufopferung und Verzicht und weniger Augenblicke der Hoffnung und des späten Glücks.